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Thema/Link: BC einbauen....

Vor den Arbeiten am Bordcomputer unbedingt den Massepol der Batterie abklemmen!! Allgemeine Hinweise In der folgenden Anleitung wird künftig zum besseren Verständnis Bordcomputer mit BC und Dual-Info-Display (Digitaluhr/Thermometer) mit DD abgekürzt. Die Umbauzeit beträgt bei vorhandenen Steckern ca. 2-3 Stunden. Ein Großteil der Zeit geht dabei für die Suche und das Lösen der Stecker drauf. Benötigte Kenntnisse Man sollte ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, viel Geduld und Erfahrung im Umgang mit Fahrzeugelektrik in Grundsätzen. Benötigte Teile Was man dazu braucht ist ein Bordcomputer mit Rahmen (der Rahmen des DD kann auch verwendet werden) und den Schalter aus der Mittelkonsole inklusive dem orginalen weißen Stecker (5polig). Ist das Fahrzeug mit einer Analoguhr ausgerüstet, so muß auch noch ein Temperaturfühler installiert werden. Es sollte darauf geachtet werden, das der BC einen programmierbaren Programmspeicher hat. Leider ist dies nicht von außen zu erkennen. Verwendet werden kann der BC vom OPEL Calibra, Vectra A und Omega A. Des weiteren sollte man sich vergewissern, daß die Kabel und Stecker, welche zum Anschluß des BCs (gelb) und des Schalters (weiß) benötigt werden, bereits am Kabelbaum im Fahrzeug vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, benötigt man zusätzlich noch die Stecker für den BC (gelb) und den Schalter (weiß) mit einigen Zentimetern Kabel zum Verdrahten. Zur späteren Programmierung des BC ist es erforderlich, den BC mit dem 10 poligen Diagnosestecker, der im Motorraum ist, zu verbinden. Benötigte Werkzeuge Schlitz- / Kreuzschlitz- Schraubendreher, Ausbauwerkzeug fürs Radio (Klammern, Bügel), Kunststoffspachtel, Kneifzange, Handbohrmaschine, Taschenlampe, diverse Bohrer und Fräser (ein Messer und eine Handfeile tut´s aber auch). Falls die Stecker nicht Serienmäßig am Kabelbaum vorhanden sind, werden zusätzlich noch Kabel mit 0,5 mm², Lüsterklemmen, Isolierband, Kabelbinder, ein Teppichmesser, eine Abisolierzange, evtl. ein Multimeter oder eine Stromprüflampe benötigt. 2a. Ausbau der Uhr Um die Analoguhr auszubauen, muß diese nur mit einem breiten Kunststoffspachtel herausgehebelt werden. Dabei ein Lappen oder ähnliches unterlegen, um das Armaturenbrett nicht zu beschädigen. Die Uhr kann dann herausgezogen werden. Nun den Stecker abziehen. 2b. Ausbau des DD Das DD kann herausgenommen werden, indem man den Rahmen mit der Hand abzieht, die beiden Klammern in der Mitte oben und unten am DD zusammendrückt und es vorsichtig herauszieht. Danach den Stecker abziehen. 3. Radio ausbauen Das Radio nach Anleitung des Herstellers ausbauen. Wird das serienmäßige OPEL Radio verwendet, findet man eine Beschreibung dazu in der Bedienungsanleitung. 4. Handschuhfach ausbauen Zuerst muß die Abdeckung unter dem Handschuhfach entfernt werden. Dazu müssen die 5 Kunststoffhalter mit einem Schraubendreher um 90° nach links gedreht werden. Nachdem die Abdeckung entfernt wurde, kann man nun das Handschuhfach ausbauen. Sollte der Calibra kein Beifahrer-Airbag besitzen, sondern ein Ablagefach über dem Handschuhfach, so muß dieses vorher ausgebaut werden. Hierzu sollte man sich eine Taschenlampe zur Hilfe nehmen. Rechts und links in dem Ablagefach befinden sich schwarze Abdeckplatten. Dort sind kleine Schlitze drin, da geht man mit einem flachen Schraubenzieher rein und hebelt die Abdeckungen heraus und entnimmt das Ablagefach. Anschließend wird das Handschuhfach geöffnet. Jetzt sollte man Oben und Unten, jeweils an den Ecken, wo die Klappe des Handschuhfachs im geschlossenem Zustand anliegt, rechts und links eine Kreuzschlitz - Schraube entdecken. Nachdem man die 4 Schrauben herausgedreht hat, kann man das Handschuhfach wieder schließen, um es vorsichtig herauszuziehen. Abschließend braucht man nur noch den Stecker für die Handschuhfach - Beleuchtung abziehen. Falls das Fahrzeug mit einer Klimaanlage ausgerüstet ist, befindet sich noch ein Schlauch an der Rückseite des Handschuhfachs. Dieser braucht nicht demontiert werden. Einfach das Handschuhfach in den Fußraum legen und nicht weiter daran stören. . 5. BC anschließen Dies ist leider leichter gesagt als getan. Es ist jetzt erforderlich den gelben Stecker, der an den BC angeschlossen werden soll zu finden. Im den meisten Fällen ist dieser zwar bereits vorhanden, aber er ist mit einem Kabelbinder an dem Kabelbaum befestigt und zusätzlich mit Isolierband umwickelt. Der Stecker war bei mir auf der Höhe zwischen Radio und Uhr, in etwa da, wo der linke obere Ecke des Handschuhfachs ist. Wenn man nun mit der rechten Hand in die Öffnung greift, wo zuvor das Handschuhfach saß und mit der linken Hand durch den Radioeinbauschacht greift, sollte man dem dicken Kabelbaum folgen in Richtung Beifahrerairbag bzw. Ablage überm Handschuhfach. Hierzu bedarf es ein wenig Geduld. Wenn der Stecker ausfindig gemacht wurde, sollte man nun vorsichtig den Kabelbinder mit einer Kneifzange entfernen. Die Betonung liegt auf vorsichtig, denn dort Verlaufen auch die Kabel für den Beifahrerairbag falls vorhanden. Ist der Kabelbinder entfernt, so ist der Stecker eventuell noch mit Isolierband umwickelt. Wenn dies dann auch entfernt ist, kann der Stecker durch die Öffnung im Armaturenbrett verlegt und mit dem BC verbunden werden. Ist der Stecker am Kabelbaum nicht auffindbar, so muß der BC nach folgender Belegung verdrahtet werden: PIN Farbe Funktion X37 (Schalter BC) Bemerkung PIN Farbe 1 braun/gelb Schaltleitung 6 braun/gelb - 2 braun Masse Beleuchtung --Massepunkt an der Karosserie 5 braun/weiß Minutenkorrektur 1 braun/weiß - 6 rot/weiß Impulsgeber Motor --rot/weiß am Motorsteuergerät 9 braun/rot Diagnose --zum Diagnosestecker 10 braun/weiß Diagnose --zum Diagnosestecker 11 schwarz Zündungsplus --Klemme 15 im Sicherungskasten 12 blau Temperaturmessung --Temperaturfühler 13 blau/weiß Temperaturmessung --Temperaturfühler 14 rot Beleuchtung / Dauerplus --Klemme 30 im Sicherungskasten 15 grau/schwarz Beleuchtung / Dimmer --grau/schwarz an der Tachoeinheit 20 braun/weiß Funktionslöschung 4 braun/weiß - 21 blau/rot Wegstreckenfrequenz --blau/rot an der Tachoeinheit 22 braun/rot Funktionswahl 2 braun/rot - 23 braun/blau Stundenkorrektur 3 braun/blau - 24 schwarz/braun Steuerleitung --schwarz/braun am Motorsteuergerät 25 braun Masse BC --Massepunkt an der Karosserie 26 blau/schwarz Tankanzeige --blau/schwarz an der Tachoeinheit Der 10 polige Diagnosestecker befindet sich im Motorraum, in der Nähe des zusätzlichen Sicherungskasten. Den Diagnosestecker immer vor Feuchtigkeit schützen!! 6. Temperaturfühler einbauen War das Fahrzeug nicht mit einem DD ausgerüstet, so muß noch ein Temperaturfühler in die vordere Stoßstange eingebaut werden. Meistens ist bereits Kabel für diesen Fühler vorgesehen. Dieses befindet sich auf der Fahrerseite in der Nähe des Sicherungskastens, dort wo der Kabelbaum von Innenraum in den Motorraum verlegt ist. Die Kabelfarben sind blau und blau/weiß. Der Temperaturfühler wird auf der Fahrerseite unten an die Stoßstange befestigt, dort sollte bereits ein etwa 2 Zentimeter großes Loch vorhanden sein. Der Temperaturfühler wird dann mit dem blauen und dem blau/weißen Kabel verbunden. Welcher Anschluß wo hinkommt spielt dabei keine Rolle. Zur Temperaturmessung gibt es bei OPEL zwei verschiedene Varianten. Ein Temperaturgeber für den C20NE Bj. 91 kostet 68,- DM. Dieser liefert für ein DD gleich den Temperaturwert, ist aufwendiger und daher auch teuerer als ein einfacher Fühler. Für den BC braucht man nur einen Temperaturfühler, der Rest steckt in der Elektronik vom BC. Dieser Fühler kostet ca. 20DM. 7. Konsole für Handbremshebel ausbauen Um den Schalter zu installieren muß nun die Konsole des Handbremshebels ausgebaut werden. Dazu entfernt man zuerst die Gummimatte in der Ablage und die Halbschale unterhalb des Griffs vom Handbremshebel. Letztere kann durch Aushebeln mit einem Schraubendreher entfernt werden. Jetzt sollten sowohl unter der Halbschale, als auch unter der Gummimatte je 2 Schrauben zu sehen sein. Wenn die 4 Schrauben herausgedreht wurden, läßt sich die Konsole anheben. Um diese jetzt herausnehmen zu können wird noch die Manschette des Handbremshebels von der Konsole getrennt. Sie braucht dazu nur in Richtung Schalthebel gezogen werden. Die Manschette verbleibt am Handbremshebel und die Konsole kann jetzt herausgenommen werden. Ist das Fahrzeug mit elektrischen Fensterhebern ausgerüstet, ist vorher noch der Stecker von den Schaltern abzuziehen. In manchen Fällen ist der weiße Stecker, welcher für den Schalter des BC benötigt wird bereits in einer Kunststoffleiste eingesetzt, in der sich auch die Stecker für die Fensterheber befinden. Ist dies der Fall, so ist die Installation des Schalters sehr einfach. 8. Einpassen des Schalters in die Konsole Der Schalter für den Bordcomputer wird an die Stelle in die Konsole eingesetzt, wo sich derzeit noch der Parkgroschenhalter befindet. Dieser Groschenhalter wird nun durch Aufbohren und Fräsen entfernt. Steht kein Fräser zur Verfügung, kann dies auch mit einem scharfen Messer und einer Feile gemacht werden. Der Groschenhalter darf aber auf keinen Fall bis zum Rand ausgeschnitten/ausgefräst werden. Damit der Schalter nachher auch einrasten kann, sollte man ca. 1 mm vom Randstehen lassen. Der Ausschnitt sollte etwa 22 mm breit sein und ca. 57 mm lang. Wenn man den Ausschnitt zu groß macht, kann es sein, daß der Schalter durch die Konsole fällt. Paßt der Schalter in den Ausschnitt hinein, muß der Stecker für die Installation gesucht werden. 9. Installation des Schalters Damit der Schalter nun angeschlossen werden kann, muß man sich auf die Suche nach dem Anschlußstecker begeben. Ist dieser nicht in der unter Punkt 7 beschriebenen Kunststoffleiste, so sollte sich dieser unter der Mittelkonsole befinden. Um diesen Stecker zu finden, zieht man in Höhe des Schalthebels auf der Beifahrerseite den Teppich unter der Mittelkonsole soweit es geht heraus. Der Teppich dürfte nicht festgeklebt sein. Unter diesem Teppich muß ein weißer Stecker vom Kabelbaum abzweigen. Wenn man den Stecker nun gefunden hat, wird dieser so verlegt, daß er unterhalb des Griffs der Handbremse liegt. Die Mittelkonsole mit dem Schalter kann dann wieder eingebaut und der Schalter an den Stecker angeschlossen werden. Ist unterhalb des Teppichs kein Stecker zu finden, kann der Schalter auch nach dem Belegungsplan unter Punkt 5 mit dem BC verdrahtet werden. Hierzu verwendet man Kabel mit 0,5 mm². 10. Erster Test Da jetzt alle Installationen abgeschlossen sind kann die Batterie zum Versuch angeklemmt und der Bordcomputer einem ersten Test unterzogen werden. Nach dem Einschalten der Zündung sollte die Uhrzeit und der Momentan - Verbrauch ablesbar sein. Es sollten alle Funktionen und Schalter kurz geprüft werden. Wenn alles funktioniert wird die Batterie noch einmal abgeklemmt, das Handschuhfach, die Verkleidungen, das Radio und natürlich der BC wieder montiert und angeschlossen. Abschließend kann die Batterie wieder angeklemmt werden. Die Uhrzeit kann mit einer kleinen Nadel eingestellt werden. Hierzu die Nadel in die kleinen Bohrungen im Schalter stecken. Die linke Bohrung ist für die Stunden, die rechte für die Minutenverstellung. Jetzt sollten bei eingeschalteter Zündung beide große Tasten gleichzeitig für ca. 5 Sekunden gedrückt und festgehalten werden. Daraufhin erscheint im oberen Anzeigenfeld eine 2stellige Zahl und im unteren Anzeigefeld eventuell ein Fehlercode. Nach loslassen einer Taste, erscheint dann nochmals eine 4stellige Nummer im unteren Anzeigefeld. Die angezeigten Werte bitte notieren. Die zweistellige Zahl ist der Code des Programmspeichers, die 4stellige Zahl gibt die Impulse des Wegstreckenfrequenzgebers (WSFG) an, die auf einem Kilometer gemessen werden. Der Bordcomputer ist anhand von einem Code programmiert, nach welchem sich folgende Werte aufschlüsseln lassen: -Anzeige in KM / Meilen -Wegimpulse pro KM des BC (15458, 5540, 5720, 8603, 8780....) -Wegimpulse pro KM des Tachos (5530, 5335, 8405....) -Motorkenn - Nummer (z.B. C20NE, C25XE....) -Kraftstoffart Vergaser / Einspritzer / Diesel -Einspritzsystem (LE, L 3.1, M 1.5, M2.5....) -Reifengröße - Hinterachsübersetzung (beim Hecktriebler) - Getriebe (Automatik, Schaltgetriebe, 4-Gang-Automatik Hecktriebler....) - Ausstattung (LCD / Zeigerinstument, BC / Check-Control, Japan - Modell) Ist der BC nun von einem Fahrzeug mit einer anderen Motorisierung als die Eigene, so besteht die Möglichkeit den BC bei OPEL über das TECH 1 programmieren zu lassen. Das umprogrammieren kosten je nach Aufwand ca. 15,-€. Leider sind solche Code-Tabellen schlecht zu bekommen, da es sehr viele Änderung gibt und von jedem Modelljahr eine andere Code-Tabelle existiert, deshalb habe ich mal zur Übersicht einige Codes von Mitgliedern der Foren Calibra.cc und Calibra-Team.de zusammengetragen. Code Motorisierung Baujahr Fehlercode WSFG 30 C20NE 91 EH:03 5720 36 C20NE 91 EA:03 8780 36 C20NE 93 EA:03 8780 42 C20XE -EA:02 8603 84 C20XE -ER:02 8603 84 C20XE 92 EA:02 8603 90 C20LET (mech. Tacho) 93 ER:01 8350 90 C20NE -ER:01 8350 93 C20NE -ER:01 8603 96 C25XE -LA:02 15458 (5458 wird angezeigt) 96 X25XE 97 LA:02 15458 (5458 wird angezeigt) 108 C20LET (elek. Tacho) 95 EA:01 15458 (5458 wird angezeigt) 129 X20XEV -EH:01 6200 Grundlage für diese Einbauanleitung waren eigene Erfahrungen beim Nachrüsten meines BCs und die Schaltpläne vom Opel Calibra A aus dem Handbuch „So wird´s gemacht“ von H. R. Etzold. Die Anleitung sollte im Original im Download-Bereich von Calibra-Team.de und Calibra.cc bereit stehen. Weitere Anleitungen sowie Updates werden dort folglich auch erscheinen. Achtung! Korrektur zur Anleitung zu 5. Tabelle Steckerbelegung Pin 5 -> X37 Pin 1 falsch: braun/weiß richtig: braun/schwarz zu 9. Installation des Schalters Der Schalter wird, falls kein Anschlussstecker unter der Mittelkonsole vorhanden, nicht direkt zum gelben Stecker des Bordcomputers verkabelt sondern die Kabel zum Mehrfachstecker X6 in den Fahrerfußraum (links vorne) gezogen. Dies entspricht auch der werkseitigen Kabelführung.


Thema/Link: Lambdareglung

Workshop Prüfen der Lambdaregelung für sämtliche Fahrzeugtypen mit G-Kat Benötigte Werkzeuge: - Messgerät (Digitalmessgerät Volt) -5-7cm Lautsprecherkabel Schritt 1: Nehme das Stück Lautsprecherkabel, ziehe 2-3 Litzen heraus und verdrehe sie. Schritt 2: Suche den Stecker der Lambdasonde und trenne diesen. Schritt 3: Jetzt steckst du die verdrillten Litzen in den kontakt “C” (schwarze Ader) Schritt 4: Biege die Litzen zurück und schließe vorsichtig den Stecker, so dass ein kurzes Stück herausschaut. Schritt 5: Kontakt “+” des Messgerätes anschließen. Der Kontakt “-” wird auf die Masse gelegt. (Karosserie oder besser Minuspol der Batterie) Schritt 6: Motor starten. Bis Motor und Lambdasonde Betriebstemperatur erreichen werden nur krumme Werte angezeigt. Man kann aber deutlich erkennen wie die Sonde regelt und der gemessene Wert im Sekundentakt springt (zwischen 0 bis 0,9V circa) Springt der Wert nicht - und es wird konstant ein Wert von 0,450V angezeigt so ist das ein Ersatzwert der vom Steuergerät ausgegeben wird. (Extrem fettes Gemisch, hoher Verbrauch, Zündwinkel Spät daher weniger Leistung) Schritt 7: Litzen entfernen, alles wieder in den Ursprungszustand zurückversetzen. Diese Prüfmethode ist nur gedacht um die Lambdaregelung an sich zu Prüfen. Für genaue Messungen sind Professionelle Abgastester notwendig.


Thema/Link: Fehlerspeicher auslesen und Fehlercodetabelle

Fehlerspeicher abrufen Bei einem Defekt innerhalb des Zünd- und Kraftstoffsystems leuchtet die Motorkontroll-Leuchte im Schalttafeleinsatz auf. Gleichzeitig schaltet das Steuergerät auf ein Notlaufprogramm um und speichert diesen Fehler. Bei abgestelltem Motor kann der Fehler aus dem Fehlerspeicher abgerufen werden. Hierzu verwendet die Fachwerkstatt den Diagnoseschlüssel OPEL-KM-602-2 oder das Klarschrift-Lesegerät Tech 1. Steht das Spezialwerkzeug nicht zur Verfügung, können die entsprechenden Kontakte am Diagnosestecker auch mit einer Hilfsleitung überbrückt werden. Durch Abklemmen der Batterie werden alle gespeicherten Fehlercodes gelöscht. Vorgehensweise • Zündung ausschalten. • Diagnosestecker von ALDL-Diagnose-Steckleiste abziehen. ALDL = Assembly Line Diagnostic Link = Diagnoseanschluß für Produktion und Service. Der ALDL- Stecker befindet hinter dem linken Federbeindom neben dem Oktanzahl-Kodierstecker. • Für die Abfrage des Fehlerspeichers wird die Diagnosereizleitung » B « gegen Masse » A « kurzgeschlossen. Die Klemmenbezeichnung steht auf dem Steckergehäuse. • Dazu Diagnoseschlüssel KM-602-2 in die Steckfassungen » A « und » B « einsetzen. Falls das Spezialwerkzeug nicht zur Verfügung steht, Kontakte mit kurzer Hilfsleitung verbinden. Hierzu reicht ein Stück isoliertes Kabel mit 0,75 mm² aus. Reizleitung und Masse müssen für die Dauer der Blinkausgabe kurzgeschlossen bleiben. Die Kontaktfahnen sind sehr empfindlich und können leicht verbogen werden. Durch unsachgemäßes Werkzeug können Wackelkontakte entstehen, die später unter Umständen das Steuergerät beschädigen, beziehungsweise die Funktion des Fehlerspeichers beeinträchtigen. Aus diesem Grund beim Verbinden der Kontakte äußerst sorgfältig vorgehen. Nicht Klemme F (Batteriespannung) mit Klemme A (Masse) im Diagnosestecker verbinden. Es besteht Kurzschlußgefahr! • Zündung einschalten. Danach beginnt die Kontrollleuchte zu blinken und gibt dadurch den Fehlercode aus. Ein Fehlercode (Blinkcode) besteht aus 2 Ziffern und wird jeweils dreimal hintereinander ausgegeben. • Zuerst wird der Blinkcode 12 dreimal hintereinander ausgegeben, um anzuzeigen, daß die Fehlercode-Ausgabe aktiviert ist. Der Blinkcode 12 stellt sich folgendermaßen dar: Die Lampe blinkt einmal, dann ca. 1 s Pause, dann blinkt die Lampe zweimal mit einem Abstand von ca. 0,5 s. Das ergibt die Ziffern 1 und 2, also Code 12. Nach weiteren 3 Sekunden erfolgt die 2. Ausgabe des Codes 12, der nach weiteren 3 Sekunden zum dritten Mal ausgegeben wird. • Nach weiteren 3 Sekunden erfolgt die Ausgabe der Fehlercodes. Zum Beispiel Fehlercode 34: Die Lampe blinkt 3mal mit ca. 0,5 s Abstand, dann ca. 1 s Pause, anschließend blinkt die Lampe 4mal mit einem Abstand von ca. 0,5 s. Das ergibt die Ziffern 3 und 4, also Code 34. Nach weiteren 3 Sekunden erfolgt die 2. Ausgabe des Codes 34, der nach weiteren 3 Sekunden zum dritten Mal ausgegeben wird. Die Fehlercodes werden in numerisch aufsteigender Reihenfolge ausgegeben. Wird immer nur der Blinkcode 12 ausgegeben, dann ist kein Fehlercode gespeichert. • Wenn kein weiterer Fehlercode mehr ausgegeben wird, Zündung ausschalten. • Verschlußkappe aufstecken beziehungsweise Diagnosestecker an Steckleiste aufschieben. • Ein gespeicherter Fehler wird automatisch wieder gelöscht, wenn der Fehler bei 20 aufeinanderfolgenden Starts (Drehzahl über ca. 450U/min) nicht mehr auftritt. Soll der Fehler sofort gelöscht werden, etwa nach erfolgter Reparatur, Batterie für ca. 10 Sekunden abklemmen. Prüfen Der Fehlercode gibt an in welchem Bereich der Zünd- und Einspritzanlage der Fehler zu suchen ist. Zur konkreten Fehlerermittlung ist ein umfangreicher Prüfkatalog erforderlich, der auf das jeweilige Zünd- und Gemischbildungssystem abgestimmt ist. Außerdem sind für einige Prüfungen Spezialmeßgeräte erforderlich, die dem Hobbyschrauber in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Im folgenden sind deshalb einige allgemeingültige Prüfhinweise gegeben. Weitergehende Prüfungen sollten der Werkstatt überlassen werden. Wichtig: Wenn der Blinkercode beispielsweise den Temperaturfühler für Kühlmittel als defektes Bauteil anzeigt, kann der Fehler auch innerhalb des Steuergerätes liegen. Ermittelt werden kann der Fehler entweder durch Austauschen des Fühler oder durch weitere, aufwendige Prüfungen mit Spezialmeßgeräten. • Kabel vom zu prüfenden Bauteil abziehen, Anschlüsse auf guten Kontakt prüfen, Korrosion entfernen. Befestigung der Kabel prüfen • Widerstand des als defekt angezeigten Bauteils prüfen und mit Sollwert vergleichen. Dabei sind, beispielsweise bei geringen Widerständen, die Meßgenauigkeit und der Innenwiderstand des Meßgerätes zu berücksichtigen. • Leitungen gemäß Schaltplan auf Durchgang prüfen. • Wird der Fehler » Spannung zu niedrig « ausgegeben, deutet das zunächst auf Masseschluß hin, bei » Spannung zu hoch « könnte es sich um eine Unterbrechung in der Leitung handeln. Fehlercodes Einspritzanlage (Motronic) Code-Nr. Betroffene Bauteile 12 Einleitung Diagnose 13 Lambda-Sonde – kein Spannungswechsel 14 Temperaturfühler Kühlmittel – Spg. zu niedrig 15 Temperaturfühler Kühlmittel – Spg. zu hoch 16 Klopfsensor defekt - kein Spannungswechsel 18 Klopfsensor defekt - kein verwertbaren Signale 19 Induktiver Impulsgeber – falsches Drehzahlsignal 21 Drosselklappen-Potentiometer – Spg. Zu hoch 22 Drosselklappen-Potentiometer – Spg. Zu niedrig 25 Einspritzventile 1 und 2 – Spannung zu hoch 26 Einspritzventile 3 und 4 – Spannung zu hoch 31 Induktiver Impulsgeber – kein Drehzahlsiqnal 35 Leerlauffüllungsregler – Keine oder schlechte Leerlaufdrehzahlregelung 38 Lambda-Sonde – Regelspannung zu niedrig 39 Lambda-Sonde – Regelspannunq zu hoch 44 Lambda-Sonde – Kraftstoffluftgemisch zu mager 45 Lambda-Sonde – Kraftstoffluftqemisch zu fett 46 Temperaturfühler Motoröl – Spq. zu niedriq 47 Temperaturfühler Motoröl – Spannung zu hoch 48 Batterie – Spannung zu niedrig 49 Batterie – Spannung zu niedrig 51 Programmspeicher – Programmfehler im PROM 52 Endstufe Motorkontrolleuchte – Spq. zu hoch 53 Endstufe Kraftstoffp.-Relais – Spg. zu niedrig 54 Endstufe Kraftstoffp.-Relais – Spg. zu hoch 55 Steuergerät – defekt 56 Endstufe Leerlauffüllung – Spg. zu hoch 57 Endstufe Leerlauffüllung – Spg. zu niedrig 61 Endstufe Tankentlüftung – Spg. zu niedrig 62 Endstufe Tankentlüftung – Spg. zu hoch 65 Leerlaufpotentiometer - Spannung zu niedrig 66 Leerlaufpotentiometer - Spannung zu niedrig 67 Drosselklappenschalter – Leerlaufschalter öffnet nicht 69 Temperaturfühler Luft – Spannunq zu niedriq 71 Temperaturfühler Luft – Spannung zu hoch 72 Drosselklappenschalter – Vollastschalter öffnet nicht 73 Luftmengenmesser - Spannung zu niedrig 74 Luftmengenmesser - Spannung zu hoch 75 Getriebeschalter - Spannung zu niedrig 81 Einspritzventile 1 und 2 – Spg. zu niedrig 82 Einspritzventile 3 und 4 – Spg. zu niedrig 87 Klima-Kompr.-Abschaltrelais – Spg. zu niedrig 88 Klima-Kompr.-Abschaltrelais – Spg. zu hoch 93 Hallsensor – Spannung zu niedrig 94 Hallsensor – Spannung zu hoch Das kostet einen Bier:151:


Thema/Link: Astra G MID Workshop

Ich spiele mit dem Gedanken mir das Multi Info Display in den Calibra einzubauen. Die Pin Belegung vom X20 Stecker habe ich...es sind 36Anschlüsse! Wer hat Lust und auch ein wenig Ahnung von der Technik um zu helfen. Schick sieht es ja aus...und die meisten Anschlüsse haben wir ja im Calibra. Also ich habe es noch nie im Calibra gesehen... Was denkt ihr?

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